Aktuelles - Loge zum Pegasus - Freimaurer Berlin

 

 

Bruderfahrt vom 30.09. bis 02.10.2011 in die Lutherstadt Eisleben
Acht Brüder starteten am 30.09.2011 gegen 12.00 Uhr im Logenhaus in einem Kleinbus in Richtung Eisleben. Roland Hölz kutschierte uns sicher hin. Nach dem Einchecken im Hotel begann um 15.00 Uhr sofort unser Programm.
Eine Stadtführerin zeigte uns die Reize der mittelalterlich geprägten Stadt, die zu den ältesten Städten zwischen Harz und Elbe gehört. Wir waren beeindruckt vom wiederhergestellten baulichen Zustand des alten Stadtkerns. Dabei lernten wir Gebäude und Kirchen kennen, in denen Martin Luther aktiv war.
Bruderfahrt Eisleben An diesen gelungenen Rundgang durch die Altstadt von Eisleben schloss sich unser Bruderseminar an. Wie auf den vorausgegangenen Bruderfahrten wurden auch diesmal freimaurerische Themen behandelt. Zuerst hat unser zukünftiger Vorsitzender Meister, Roland Hölz, seine Vorstellungen zur Logenarbeit in den nächsten drei Jahren erläutert. Daran schlossen sich eine lebhafte Diskussion und die Verpflichtung der Brüder, ihn tatkräftig zu unterstützen, an. Dann wurde der vom Abgeordneten Meister, Jürgen Hauch, entwickelte Entwurf des Flyers über den Pegasus durchgesprochen, ergänzt und verabschiedet. Ein Dank der Brüder gilt auch Myriam, die den Text in ein überzeugendes Layout gebracht hat. Roland wird den überarbeiteten Flyer drucken lassen und zum Stiftungsfest mitbringen.
Daran schloss sich ein Vortrag von Jürgen Hauch mit dem Titel „Der junge Bruder – eine Herausforderung für jede Loge“ an. Obwohl die Inhalte dieses Vortrages jedem Bruder bekannt sind, waren sich in der Diskussion alle einig, dass die Kriterien für einen „guten Freimaurer“ immer wieder ins Gedächtnis zurückgerufen werden müssen, um sie bei Suchenden und jungen Brüdern aktiv anzuwenden. Eine Beurteilung unserer augenblicklichen Suchenden anhand dieser Kriterien bildete den Abschluss des Bruderseminars.

Um 20.00 Uhr gab es einen festlichen Empfang der Johannisloge Zum aufblühenden Baum. Nach der Begrüßung und der Ansprache des Logenmeisters, Dr. Thomas Bechstein, erfreuten wir uns an einem Konzert junger Künstler, die durch die Loge unterstützt werden. Ein Bruder der Eislebener Loge beeindruckte uns mit einer Vorstellung der Freimaurerei in einem Stück in fünf Akten. Gesellige Gespräche zwischen den Eislebener Brüdern und den besuchenden Brüdern aus Berlin rundeten diesen tollen Tag ab.
Das Herz des Samstages bildete die Festarbeit. Der Vorsitzende Logenmeister, Bruder Dr. Thomas Bechstein, begrüßte alle Brüder und insbesondere die Vorsitzenden Meister sowie den Kapitelmeister, Klaus Wilcke, der den Landesgroßmeister vertrat. Von den besuchenden Brüdern stellte der Pegasus die größte Delegation dar.
Die Brüder arbeiteten in großer Harmonie und ritualsicher. Musikstücke und ein hervorragender Vortrag des Bruders Redner rundeten die Arbeit ab. Unser Abgeordneter Meister, Jürgen Hauch, überreichte die Geschenke des Pegasus, die großen Anklang fanden, und gratulierte der arbeitenden Loge.
Neue Erfahrungen sammelten wir bei der anschließenden Weißen Tafel, an der auch die Schwestern und Gäste teilnahmen. Das Tafellogenritual wurde in lockerer Form zelebriert.
Ein weiteres Highlight war um 15.00 Uhr die Fahrt mit einem Bus zum Kyffhäuserdenkmal. Der Abgeordnete Logenmeister der Johannisloge Zum aufblühenden Baum, Dr. Günter E. E. Prüfer, schilderte uns die Geschichte der Entstehung dieses Denkmals und erinnerte daran, dass Kaiser Wilhelm I. Freimaurer war. Bei dieser Gelegenheit gedachten wir auch des 140. Geburtstages Deutschlands. Mit einem gemütlichen Abend und angeregten Gesprächen klang dieser inhaltsreiche Tag aus.

Am Sonntag, dem 02.10.2011, frühstückten wir in unserem Hotel exzellent, um dann gestärkt Luthers Geburtshaus zu besichtigen. Alle Brüder begeisterten sich daran, dass in diesem Museum der Lebensweg von Luther detailliert aufgezeigt und auch das Umfeld seiner Zeit facettenreich geschildert waren. Im Anschluss daran fuhr uns Roland Hölz sicher nach Berlin zurück und alle Brüder waren sich einig: Es war wieder eine tolle Bruderfahrt in großer Harmonie und mit vielen neuen Eindrücken. Es tat uns leid, dass viele Brüder aus geschäftlichen oder persönlichen Gründen dieses Erlebnis nicht mit uns teilen konnten.

© Jürgen Hauch


Fastnacht-Eisbeinessen 2011
Am 8. März war es wieder einmal soweit: Hungrige Bäuche wurden mit deftigen Eisbeinen und anderen leckeren Sachen und wissbegierige Geister mit klugen, aber auch witzigen Gesprächen genährt. Diesmal hatten sich 25 Gäste, Schwestern und Brüder zusammengefunden, um sich das leckere Essen bei angeregten Unterhaltungen munden zu lassen. Wie schon so oft war Marianne, die tatkräftige Wirtin des Reitercasinos „Zur Tränke“, unsere Gastgeberin. Zur Eröffnung der Tafel wartete der abgeordnete Logenmeister zunächst mit einer guten Nachricht auf, die alle Herzen höher schlagen ließ: Der Heilungsprozess unseres Logenmeisters Jürgen Setzefand macht weiterhin gute Fortschritte. Gern hätte er am Abend teilgenommen. Aber wo das Gute weilt, liegt leider das Böse manchmal auf der Lauer. Bedauerlicherweise hat er sich zu Hause einen Fuß gebrochen. Wir wünschen ihm, dass er im wahrsten Sinne des Wortes schnell wieder auf die Beine kommt, und freuen uns auf viele weitere gemeinsame Runden – nicht erst zum nächsten Eisbeinessen. Vielleicht können es ja dann auch einige andere, die wir diesmal vermissten, einrichten, wieder mit von der Partie zu sein. Die Anwesenden hatten jedenfalls einen feucht-fröhlichen, stimmungsvollen Abend, der der Fastnachtzeit angemessen war.


Clubabend am 25. Januar 2011
Dreizehn Brüder und ein Gast folgten der Einladung unseres Bruders Ulrich B. und sind am 25. Januar in privaten Räumen außerhalb des Logenhauses zu einem geselligen Treffen zusammengekommen. In Vertretung unseres erkrankten Vorsitzenden Meisters hat Bruder Jürgen H. den ersten Teil der Veranstaltung geleitet, denn es gab für das Treffen fast aller Brüder (vier von uns hatten sich entschuldigen lassen) nach der weihnachtlichen Ruhezeit, Einiges zu besprechen. So wurden Grüße unseres erkrankten Meisters ausgerichtet, einem Bruder nachträglich zu seinem Geburtstag gratuliert und -u.a.- die Termine unseres Arbeitskalenders für das erste Halbjahr, die Bruder Jürgen H. mit den uns zusammenarbeitenden Dienstagslogen und der Großen Landesloge der Freimaurer für Deutschland abgeklärt hatte, durchgesprochen. Es wurde ein Rückblick auf das vergangene Logenjahr gehalten wobei die Situation unserer Loge auf die Teilnahme der Brüder bei den vergangenen und den anstehenden Tempelarbeiten zur Diskussion im Vordergrund stand sowie die Aussicht auf den Erfolg der Aufnahme neuer Brüder, sprich suchender Interessenten, besprochen. Wir besprachen die Termine für unsere geselligen Veranstaltungen und es wurden Vorschläge unterbreitet und durchdiskutiert, z.B. für unser Eisbeinessen zur Fastnachtszeit unser Sommerfest und für das im Oktober dieses Jahres anstehende 240. Stiftungsfest (sprich Geburtstag) unserer Loge. Unser Bruder Christian K., der im April sein 40-jähriges Logenjubiläum hat, überraschte uns mit einer Einladung zu seinem Jubiläumstag.
Der uns an diesem Abend besuchende Gast, der nicht nur unsere Loge als Interessierter in Augenschein genommen hat, sprach über seine Erfahrungen im Umgang mit den Brüdern aller besuchten Logen und wir haben die Hoffnung , dass wir in diesem Jahr noch einen neuen Bruder in unseren Reihen willkommen heißen dürfen. Die Brüder Ulrich und Lutz hatten nach Abschluss des offiziellen Teils des Abends mit belegten Brötchen und Getränken für unser leibliches Wohl gesorgt und wir ließen es uns - nunmehr bei Gesprächen über das bereits Gehörte oder im privaten Bereich erlebte – schmecken. Ein freimaurerischer Vortrag, wie im Programmablauf vorgesehen, ließen wir aus Gründen der vorangeschrittenen Zeit an diesem Abend ausfallen. Es war ein anregender und harmonischer Abend, den unser Gast und alle anwesenden Brüder gehabt haben. Nunmehr müssen wir uns auf die vor uns liegenden rituellen Arbeiten im Logenhaus konzentrieren. Manfred Liepold
Clubabend - 28. September 2010
Am 28. September 2010 um 20.00h haben sich auf Einladung von Bruder Ulrich Bauschke die Brüder vom Pegasus zum gemeinsamen Clubabend außerhalb des Ordenshauses eingefunden, um die freimaurerischer Arbeit in den Clubabenden auf privaterem Weg fortzusetzen. Bruder Bauschke lud zu Speis und Trank ein, was unter den Brüdern auch sehr wohlwollend angenommen wurde. Nach einem Sektempfang hat einleitend unser Logenmeister Jürgen Setzefand von der Deutschen Knochmarkspenderdatei (DKMS) berichtet und über die Arbeit der gemeinnützigen Gesellschaft informiert. Dabei ging es um entsprechende Typisierungen, die seitens der DKMS angeboten werden. Im Anschluß wurde nach organisatorischen Erläuterungen zu Logenterminen in diesem Kalenderjahr über eine Bruderfahrt zu einer auswärtigen Loge diskutiert. Ein folgend großer Bestandteil des Clubabends war der Vortrag über die Funktion von Paten und Bürgen von Intereßierten bzw. Suchenden. Der Pate bzw. Bürge dient vor der Aufnahme in den Orden Suchenden, um die Aufzunehmenden zu beraten und zu prüfen, ob sie bestrebt sind, den Forderungen der Loge zu entsprechenden. Erwähnt wurde auch, daß die Arbeit des Paten dort nicht endet, sondern er im weiteren Logenleben beständig bestrebt sein sollte, weiterhin seinem Bruder zur Förderung seiner Beziehung zur Bruderschaft zu bemühen. Eine anschließende lebhafte Diskußion bereicherte unseren Bruderkreis zu diesem Thema. Abschließend wurde generell über die freimaurerische Arbeit diskutiert und das gemeinsame Umgehen der Brüder auch außerhalb des Ordenshauses. Gegen 23.00h endete ein anregender und harmonischer Bruderabend, den alle anwesenden Brüder genoßen haben und sicherlich über die Themen auch noch im Anschluß reflektiert haben. ©Roland Hölz
Fastnacht - Eisbeineßen 2010
Am 16.02.2010 trafen sich 24 Gäste, Schwestern und Brüder zum jetzt schon traditionell zu nennenden Eisbeineßen, diesmal wieder im kleinen, gemütlichen Restaurant von Marianne in der Reithalle des ländlichen Reitervereins von Berlin-Lichtenrade. Neben unserer Gruppe war, wie üblich, die Dienstag-Skatrunde des Golfclubs Mahlow vertreten. Da auch noch die restlichen zwei Tische von fremden Personen besetzt waren, hatte das aufmerksame Bedienungspersonal alle Hände voll zu tun, um den reibungslosen Ablauf der Eßen- und Getränkeversorgung zu gewährleisten. Uns Berlinern wird ja, wenn überhaupt, ein gespanntes Verhältnis zum Karnevalstreiben nachgesagt. Einige Schwestern und Brüder ließen sich es nicht nehmen, angedeutete Verkleidungen zu tragen, um somit der Fastnacht zu entsprechen. Natürlich waren wir insoweit vom närrischen Treiben unserer westdeutschen Narren weit entfernt, stimmungsmäßig jedoch sehr nah. Kaum waren alle angemeldeten Personen nach und nach eingetroffen, wurden auch schon die Rieseneisbeine serviert. Über den Nachschub an Sauerkraut und Erbspüree konnte man sich nicht beklagen. Auch die wenigen Nichteisbeineßer waren mit ihren Ersatzeßen mehr als zufrieden. Die Stimmung in unserer fröhlichen Runde verbeßerte sich zusehends, was nicht nur auf den obligatorischen Schnaps nach dem fetten Eßen zurückzuführen war. Brüderliche und profane Gespräche waren von Anfang an für alle Beteiligten gegeben, sodaß die Zeit bis zum Ende unseres geselligen Beisammenseins gegen 23:00 Uhr im wahrsten Sinn des Wortes wie im Flug vergangen ist. Den Brüdern und Schwestern, die diesmal verhindert waren an unserem Eisbeineßen teilzunehmen, können wir berichten: Ihr habt etwas verpaßt und könnt ruhig ein wenig neidisch sein, aber das nächste Fastnacht-Eisbeineßen für 2011 sollte schon vorgemerkt werden.



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